JOHANNESKAPELLE - Vesperbild/Pietà 1370/80



Vesperbild/Pietà 1370/80

Die monumentale Figurengruppe der trauernden Muttergottes, die ihren toten Sohn auf dem Schoß hält, entstand zwischen 1370 und 1380. Der Oberkörper des toten Christus ist steil aufgerichtet; Maria stützt den Kopf des Toten und wendet ihn zugleich leicht dem Betrachter zu. Das von Hungersnöten, Insektenplagen und Pestepidemien heimgesuchte 14. Jahrhundert kannte zugleich die Suche nach und die mystische Verbindung mit Gott. Bildwerke wie das Wetzlarer Vesperbild unterstützten die gefühlsmäßige Annäherung an den Schmerz der trauernden Gottesmutter. Der Name „Vesperbild“ ist vom klösterlichen Vespergebet zwischen 17 und 19 Uhr abgeleitet: In dieser Zeitspanne nahm Maria weinend Abschied von ihrem toten Sohn, dessen Grablegung sich anschloss.

1997 wurde das bedeutendste Kunstwerk des Domes, das in der Johanneskapelle seinen Standort hat, in der Kunstwerkstatt Peter R. Pracher Würzburg konserviert.




BAROCKKANZEL - Johannes der Täufer



Johannes der Täufer



MADONNA AUF DER MONDSICHEL



Madonna auf der Mondsichel


GRUPPE KREUZTRAGENDER CHRISTUS



simon


OBERE FIGURENGRUPPE AM FRÜHGOTISCHEN SÜDPORTAL



kain
Maria mit Kind
Christus
Abel


UNTERE FIGURENGRUPPE AM FRÜHGOTISCHEN SÜDPORTAL



jakobus
Maria Magdalena
Katharina von Alexandria
Petrus


UNTERE FIGURENGRUPPE AM SPÄTGOTISCHEN SÜDPORTAL



paulus
Andreas
Petrus
Johannes






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